50 Jahre Tennis in Langenpreising

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2 Jahre hatte man vor 50 Jahren ein paar Spinnerten mit einem weißen Kappi gegeben, aus denen nunmehr 50 Jahre geworden sind. Aus 2 Plätzen sind 7 Plätze und eine Tennishalle geworden.

Im März 1971, also vor 50 Jahren, begannen die ersten Gespräche zwischen Wartenbergern und Langenpreisingern zur Gründung eines gemeinsamen Tennisvereins. Wartenberg hatte damals rd. 2.500, Langenpreising rd. 1.600 Einwohner. Wartenberg als Markt und Langenpreising als landwirtschaftlich geprägtes Dorf zusammen in einem Verein war damals noch ein Problem, bemi Fußball erbitterte Gegner. Langenpreising hatte im Gegensatz zu Wartenberg dank der Weitsicht seines damaligen jungen Bürgermeisters und Ehrenmitglieds Rudolf Weiß ein 1970 geschaffenes Sportgelände mit der benötigten Freifläche auch für eine Tennisanlage. Damit entschied man sich für eine gemeinsame Gründung in Langenpreising und aus zuschussrechtlichen Gründen als Abteilung der Spielvereinigung. Im Landkreis gab es neben dem ältesten Landkreisverein in Dorfen (1928) den nach dem Krieg gegründeten TC Erding, den TC Taufkirchen und den TC Forstern. Einen Tennisverein in einem Dorf hatte es noch nicht gegeben und wurde deshalb auch kaum für lebensfähig gehalten, aber toleriert, da man ja die "Spinnerten" beschäftigen musste, die ein solches Wagnis auch mit persönlichen Bürgschaften für die Baukosten eingegangen sind.
Im März fiel in einer kleinen Gruppe die Entscheidung zur Gründung und begann die Vorbereitung eines Konzepts zur Umsetzung des Vorhabens.

(wird fortgesetzt)